Naturheilpraxis und Ernährungsberatung für Hunde
Carolin Schneider - Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin

Hallo und herzlich Willkommen auf

Knödels Blog

Ich bin Knödel und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht über alles zu bloggen was mir so unter die Schnauze kommt und wovon ich denke, das es für Hunde und Hundemenschen interessant sein könnte.
Hauptsächlich wird es hier Artikel zu den Themen (Hunde)-Ernährung, Naturheilkunde und Gesundheit geben.

Ich hoffe ihr habt ganz viel Spass beim stöbern und lesen. Ich werde versuchen jeden Monatg einen neuen Artikel für euch zu veröffentlichen.

Euer Knödel - 29.08.2020

Neueste 5 Einträge

  • Giftige Lebensmittel für Hunde
  • Xylit-Vergiftung beim Hund – ab wann wird es lebensbedrohlich?
  • TCM-Element - Hunde-Persönlichkeitstyp
  • Leishmaniose
  • Mit einem Schlag alt

2020-09-12

Giftige Lebensmittel für Hunde

Hallo Zusammen

Heute habe ich was ganz praktisches für euch - eine Liste mit Lebensmitteln die für uns Hunde giftig sind. Enthalten sind auch die Giftstoffe, welche Menge giftig ist und was die Symptome sind. Am besten gleich ausdrucken und in der Küche aufhängen. (Indem ihr auf die Grafik rechtsklickt könnt ihr sie abspeichern).

Giftige Lebensmittel.png

Ab nächster Woche habe ich vor eine A-Z Reihe zu starten. Was wollt ihr lieber? Gemüse oder Obst zuerst?

Euer Knödel

Carolin Schneider - 14:37:44 @ Ernährung | 1 Kommentar

2020-08-31

Xylit-Vergiftung beim Hund – ab wann wird es lebensbedrohlich?

Kndel Totenkopf.pngDie meisten von euch haben bestimmt schon mal davon gehört, dass Xylit bzw. Birkenzucker extrem gefährlich, manchmal sogar tödlich, für uns Hunde sein kann.

Ich hab mich mal ein bisschen für euch schlau gemacht ab welcher Menge Xylit tödlich ist, worin er sich versteckt und was ihr tun könnt, wenn Xylit gefressen wurde. Aber der Reihe nach:

Was ist Xylit?
Xylit, auch Xylitol genannt, ist ein Zuckeraustauschstoff der natürlich in verschiedenen Gemüse- und Obstsorten (z.B. Blumenkohl, Erd-/Himbeeren, Pflaumen)  sowie in der Rinde bestimmter Holzarten vorkommt (z.B. Birke, Buche). Birkenzucker wird aber nicht direkt aus Birkenholz gewonnen, wie der Name vermuten lässt, sondern aus Holzgummi (Xylanen) verschiedener Laubhölzer und landwirtschaftlichen Reststoffen (z.B. Maiskolbenreste, Stroh usw.). Er ist auch unter der E-Nummer 967 bekannt.

Warum ist Xylit für uns Hunde giftig?
Durch die Aufnahme von Xylit kommt es im Stoffwechsel von uns Hunden zu einem massiven Insulinanstieg und somit zu einer Unterzuckerung, also einem Abfall der Blutglukose. Unbehandelt führt diese zum Tod. Auch zu Leberversagen kann es durch Xylit kommen.

Welche Menge Xylit ist für uns Hunde gefährlich?
100 mg (0.1 g) pro kg Körpermasse kann zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung führen.

Welche Symptome treten auf?
Kurz nach einer übermässigen Aufnahme von Xylit, also 15 – 30 Minuten später, kann es unter anderem zu folgenden Anzeichen einer Unterzuckerung kommen:
- Erbrechen
- Apathie
- Zittern
- Krämpfe
- Koma

Bei sehr schweren Fällen oder einer kleinen Menge Xylit, die aber über einen langen Zeitraum regelmässig verabreicht wird kann es zu Leberversagen kommen. Die Symptome sind hier unter anderem:
- Gelbe Verfärbung der Schleimhäute und des Weiss in den Augen
- Müdigkeit
- Krämpfe
- Durchfall, Erbrechen
- Appetitverlust
- Gestörte Blutgerinnung
- Flüssigkeitsansammlung im Bauch

Was tun wenn Xylit gefressen wurde?
Sofort zum Tierarzt. Wenn noch keine Vergiftungssymptome aufgetreten sind, stehen die Chancen gut, das eine Entgiftung durch den Tierarzt (Erbrechen) schlimmeres verhindern kann. Treten die ersten Symptome auf ist die Prognose schlecht. Der Tierarzt wird hier versuchen zu stabilisieren. Wie hoch die Überlebenschancen sind hängt dann von der Menge des aufgenommen Xylits ab und ob es zu Leberversagen und Koma kommt, dann besteht meistens keine Chance mehr auf Rettung. Bei einer Xylit-Aufnahme sollte man IMMER SOFORT zum Tierarzt. Abwarten kann hier tödlich enden.

Worin ist Xylit?
- Zuckerfreie Kaugummis
- Zahnpasta
- Gebäck
- Süssigkeiten
- Diätlebensmittel
- Globuli

Also eigentlich alles Dinge die wir Hunde eh nicht fressen sollten. Doch wie schnell haben wir mal was vom leckeren Diätkuchen oder anderen Süssigkeiten geklaut. Oder unser Besitzer gibt uns was ab, ohne sich darüber klar zu sein das Xylit enthalten ist oder wie gefährlich es für uns ist. Und was vielen gar nicht bewusst ist, ist das inzwischen die meisten Globulis Xylit enthalten. Klar, dass ist nur eine winzig kleine Menge, aber auch die kann bei einer regelmässigen Verabreichung zu erhöhten Leberwerten und irgendwann zu einem Leberschaden führen.

Nun würde mich ja noch interessieren: Welche Lebensmittel mit Xylit gibt es bei euch zu Hause? Bei uns gibt es gar keine. Sicher ist sicher.
Schreibt in die Kommentare und passt auf euch auf!

Euer Knödel

Carolin Schneider - 17:05:40 @ Ernährung, Tierheilpraxis | Kommentar hinzufügen

2020-05-02

Honig

Honigk.jpgHonig wird von Bienen aus dem Nektar von Blüten erzeugt und dient ihnen als Nahrungsvorrat sowie zur Aufzucht neuer Bienen. Der Honig, den die Imker für den Menschen als Lebensmittel nehmen ist eine Überproduktion. Honig wird aber auch noch aus etwas anderem wie nur dem Nektar der Blüten hergestellt. Und zwar aus Honigtau. Honigtau ist ein Ausscheidungsprodukt verschiedener Insekten, z. B. Blattläusen, Schildläusen und Blattflöhen, welches wiederum von Bienen gesammelt und für Honig verwendet wird. Vor allem für Tannen- oder Waldhonig stellt Honigtau die Grundlage dar.

Wie ist Honig zusammengesetzt?
Honig besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose also aus Frucht- und Traubenzucker. Dazu kommen Saccharose (unser normaler Haushaltszucker) und Maltose (Malzzucker – ein Abbauprodukt der Stärke).  Ausserdem enthält Honig viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie Pollen, Aminosäuren, Proteine, Enzyme, Farb- und Aromastoffe. Unter anderem sind hier Vitamin C, Kalium, Eisen und Zink am meisten vertreten.

Wofür ist Honig bei unseren Hunden gut?

Immunsystem
Auch wir benutzen Honig als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Unseren Hunden kann Honig mit seinen immun stärkenden Eigenschaften genauso helfen eine Erkältung zu bekämpfen oder Husten zu lindern. Gerade in der kalten Jahreszeit kann Honig gut als Kur eingesetzt werden um das Immunsystem zu stärken. Hiervon profitieren auch untergewichtige Hunde und solche die sich von einer Krankheit erholen müssen. Honig kann helfen schneller wieder auf die Beine zu kommen, das Immunsystem zu stärken und Energie zu liefern.

Stoffwechsel
Im Honig ist Amylase enthalten. Dieses Verdauungsenzym spaltet Kohlenhydrate und regt so den Stoffwechsel an. Hier kann man im Frühjahr gut eine 8-wöchige Honig-Kur vornehmen um den Stoffwechsel anzuregen.

Entzündungen – Arthritis
Honig hat eine entzündungshemmende Wirkung, sei für die Haut und Schleimhaut oder im Falle von  Blasen- oder Gelenkentzündungen. Für den Hund stellt Honig eine gute Unterstützung bei entzündlichen Krankheiten da. Die Universität Kopenhagen hat in einer Studie an Menschen die Wirksamkeit von Honig zusammen mit Zimt bei Arthritis, Blasenentzündung und anderen Krankheiten  erforscht. Die Wirksamkeit von Honig (hier natürlich in Verbindung mit Zimt), vor allem bei Arthritis war  deutlich zu erkennen. Auch wenn wir unseren Hunden lieber keinen Zimt geben sollten, wird die alleinige Gabe von Honig eine positive Auswirkung auf entzündliche Krankheiten haben.

Verdauungsstörungen
Verstopfung, Darm- oder Magenentzündung – Honig kann durch seine antibakteriellen Eigenschaften helfen diese Beschwerden schneller in den Griff zu bekommen.

Allergien
NICHT BELEGT – Manche Hundebesitzer schwören darauf eine Hyposensibilisierung bei Pollenallergie mit Honig durchzuführen. Durch das Verfüttern von Honig aus der Region, der dieselben Pollen (nur in wesentlich geringerem Masse) enthält wie diese auf die der Hund allergisch reagiert, soll helfen Allergiesymptome zu mindern. Ursprünglich stammt diese Idee wohl vom amerikanischen Militär, indem sie Honig aus der Region assen und die dazugehörigen Waben kauten, wollten sie ihr Immunsystem gegen die örtlichen Pollen abhärten. Damit beginnt man am besten 2 Monate vor der Pollenflugsaison.

Wundheilung
Durch die desinfizierende und antibiotische Wirkung von Honig, kann dieser auch äusserlich zur Wundheilung eingesetzt werden. Seine osmotische (wasserentziehende) Wirkung, trocknet die Wunde zudem aus und beschleunigt die Wundheilung. Vor allem bei Hot-Spots kann man sich diese Eigenschaft zu Nutze machen. Für die Anwendung bei offenen Wunden sollte man aber sehr auf die Qualität des Honigs achten. Am besten greift man hier auf Manuka-Honig oder eine Honigsalbe aus der Apotheke zurück. Ein guter medizinischer Honig hat einen hohen Wirkstoffgehalt an Methylglyoxal (MGO). Auch Wildblumenhonig enthält diesen Wirkstoff. Der Honig muss allerdings naturbelassen sein. Honig im Supermarkt besitzt diese Eigenschaften meist nicht mehr da er erhitzt wurde.

Honig – auf Qualität achten
Möchte man Honig für mehr nutzen, als nur für einen feinen Brotaufstrich muss man unbedingt auf die Qualität achten. Der Honig sollte roh bzw. naturbelassen, also nicht wärmebehandelt, sein. Es darf nichts hinweg genommen oder hinzugefügt worden sein und es sollte sich auch nicht um eine Mischung aus verschiedenen Honigsorten handeln.  Honig der fest wird und oben weisse sogenannte Ausblühungen bildet ist als naturbelassener Honig erkennbar. Am besten bezieht man diesen direkt vom Imker oder achtet auf Qualitätssiegel wie z.B. das „Goldsiegel“ oder „echter deutscher Honig“.

Honig für Welpen?
Von Babys ist allgemein bekannt das sie keinen Honig verzehren sollten. Doch warum ist das so und wie sieht es mit Welpen aus? Ca. 5% aller Honigproben sind mit dem Bakterium Clostridium botulinum belastet. Dieses Bakterium führt bei Babys zum sogenannten Säuglingsbotulismus der tödlich enden kann. Das Bakterium siedelt sich im Darm an und vermehrt sich dort, weil sich noch keine normale Darmflora aufgebaut hat, die die Bakterien abwehren könnte. Allerdings sind diese Keime überall in Böden zu finden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Welpe also in seiner natürlichen Umgebung mit dem Bakterium in Kontakt kommt ist wesentlich grösser, als über den Honig. Auch Swanie Simon gibt ihrem Welpenbrei-Rezept Honig zu.

Dosierung:
ca. 1/4 Teelöffel täglich pro 5 kg Körpergewicht

© Carolin Schneider - InuTe

Carolin Schneider - 13:51:40 @ Ernährung | Kommentar hinzufügen

Kokosöl

Kokosöl ist ein weisses (max. leicht gelblich-weißes) Pflanzenfett, das bis 25 Grad fest bis cremig und bei höheren Temperaturen flüssig ist. Gewonnen wird es aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss (Kopra). Hier sollte man darauf achten stets natives Kokosöl zu kaufen. Alternativ auch als kaltgepresstes Kokosöl oder Kokosöl Virgin bezeichnet. Im Gegensatz zu raffiniertem Kokosöl wird das Native direkt aus dem frischen Fruchtfleisch gewonnen. Es ist somit naturbelassen und enthält noch alle wichtigen Bestandteile. Beim raffinierten Kokosöl wird das Fruchtfleisch erst getrocknet, dann gepresst, anschliessend gereinigt und haltbar gemacht (raffiniert). Hierdurch geht unter anderem das Vitamin E verloren. Die Ausbeute an Öl ist bei Raffiniertem höher als bei Kaltgepresstem.

Kokoslk.jpgNun wollen wir uns einmal näher anschauen woraus Kokosöl genau besteht:
Der Hauptbestandteil sind gesättigte Fettsäuren. Diese machen ca. 90 % der Inhaltsstoffe aus. Hier ist vor allem die Laurinsäure zu nennen, die mit ca 50% den grössten Anteil des Kokosöl ausmacht. Laurinäuren sind mittelkettige Triglyceride (MCT) die sich nur in wenigen Lebensmitteln finden. Ausser in Kokosöl ist Laurinsäure z.B. noch in Lorbeeröl, Palmkernöl und Muttermilch zu finden.

Doch was kann Laurinsäure nun unseren Hunden für einen Mehrwert liefern?
Kokosöl enthält durch seine vielen MCT’s weniger Kalorien als andere Pflanzenöle dazu werden diese vom Körper auch lieber zur Energiegewinnung genutzt statt als Fettpolster eingelagert. Dies heisst aber nicht, dass wir nun den komplett benötigten Fettanteil unserer Hunde durch Kokosöl decken können, denn unsere Hunde vertragen in grossen Mengen nur langkettige Fettsäuren. MCT’s würden zu Durchfall führen.

Trotzdem hat das Kokosöl mit seinen Laurinsäure viele Vorteile für unsere Hunde.
Es ist:
- antiparasitär
- antimikrobiell
- antibiotisch
- entzündungshemmend

Ausserdem kann sie gegen Karies und Plaque helfen und gegen Zecken eingesetzt werden. Nicht zu vergessen sind die positiven Eigenschaften für Fell und Haut.

Welchen Hunde sollten man kein Kokosöl füttern?

- Hunden mit Diabetes mellitus - Kokosöl wird schnell zu Keton verstoffwechselt was bei Diabetes unbedingt vermieden werden sollte.
- Hunde mit Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) - Sie sollten generell fettreduziert gefüttert werden. Zwar umgeht ein guter Teil des Kokosöls die Bauchspeicheldrüse, allerdings ist hier Vorsicht geboten.

Dosierung:
ca. 1/2 Teelöffel täglich pro 5 kg Hund

© Carolin Schneider - InuTe

Carolin Schneider - 13:44:26 @ Ernährung | Kommentar hinzufügen

Die einzig richtige Art seinen Hund zu ernähren

Im Internet und vor allem in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Co wird viel diskutiert, gestritten, belehrt und teilweise fast schon Krieg geführt, welche Art seinen Hund zu ernähren denn nun die einzig Richtige, Beste, Gesündeste und Artgerechteste ist.

Suppe_1k.jpgAber gibt es sie überhaupt? Die eine, einzige richtige Art seinen Hund zu füttern? Die für jeden Hund passt, mit der er alt wird, gesund und vital bleibt? Und welche ist das denn nun? Ist es BARF? Pray? Sind es die ABAM-Fütterer (Abstauber Bekommen Alles Mögliche) wo der Hund unter anderem das bekommt was vom Tisch übrig bleibt? Oder doch das industrielle Fertigfutter bei dem wir uns keine Gedanken machen müssen ob unser Hund auch wirklich alle Nährstoffe bekommt die er braucht? Oder doch lieber selber Kochen? Was davon ist denn nun am besten für unsere Hunde?

Wir müssen von diesem Gedanken weg kommen, dass es nur eine Art gibt seinen Hund richtig zu ernähren. Denn genauso vielfältig und individuell wie unsere Hunde sind, so vielfältig kann auch die Fütterung sein. Jedes Mensch-Hund-Team ist einzigartig und genau aus diesem Grund kann man Fütterung nicht verallgemeinern. Was für das eine Team perfekt passt, ist für das nächste nicht umsetzbar. Nicht nur die eventuellen Allergien, Krankheiten und Vorlieben des Hundes spielen eine Rolle, sondern auch die ganz individuelle Lebenssituation seines Besitzers. Sollte also unser Ernährungsansatz nicht sein, dass wir individuell auf das Mensch-Hund-Team schauen? Was braucht der Hund, was verträgt er, was mag er und was muss vermieden werden? Und auf der anderen Seite: was kann der Halter investieren - an Zeit, Geld und Platz zur Aufbewahrung des Futters?

Labrador Hugo verträgt kein Gluten, die Möglichkeiten Hugo glutenfrei zu ernähren sind groß. Seine Halterin Tanja könnte glutenfreies Trocken- oder Nassfutter kaufen, sie könnte aber genauso gut glutenfrei kochen oder doch barfen? Hugo jedoch frisst nicht gerne rohes Fleisch, von Dosenfutter bekommt er Blähungen die einem die Tränen in die Augen treiben. Tanja hat jedoch Zeit und Lagermöglichkeiten für Hugo ganz individuell zu kochen. Hugo dazu zu bringen rohes Fleisch zu fressen wo er es doch überhaupt nicht mag, wäre für ihn und auch für Tanja ein Stressfaktor der nicht sein muss. Mark ist mit seiner kleinen Malteser Hündin Lilly viel auf Reisen. Für ihn muss Hundefutter lange haltbar und leicht zu transportieren sein. Lilly bekommt deswegen ein gutes Trockenfutter und beide genießen ihre gemeinsame Zeit. Hannah und Tom sind Eltern von 3 Kindern, sie haben eine Katze und die 2 Mischlings-Hunde Pünktchen und Anton. Zum Kochen für die Hunde bleibt hier keine Zeit. Aber Hannah und Tom sind keine Freunde von Fertigfutter, auch für sich und die Kinder wird immer frisch gekocht und das Gemüse aus dem eigenen Garten verwendet. Pünktchen und Anton werden gebarft, dazu etwas ABAM und kommen einmal die Woche auch in den Genuss von  frischem Gartengemüse. Lea ist Vegetarierin und rohes Fleisch ist so gar nicht ihres. Natürlich würde sie sich für ihre geliebte Bulldogge Hektor aus dem Tierschutz täglich aufs neue überwinden, doch Hektor liebt sein Dosenfutter und verträgt es gut.

Somit haben alle hier genannten Mensch-Hund-Teams ihre perfekte, individuelle Lösung gefunden. Weg von der einen perfekten Art und Weise seinen Hund zu ernähren, hin zu glücklichen und gesunden Hunden und Fütterung die zur Lebenssituation des Mensch-Hund-Teams passt. Weg davon anderen die für uns richtige Art der Fütterung aufzuzwängen, hin zu mehr Toleranz und Individualität.

© Carolin Schneider - InuTe

Carolin Schneider - 13:10:35 @ Ernährung | Kommentar hinzufügen


 
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